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Terrassenbeläge richtig verlegen – Belastung und Wasserdurchlässigkeit

Mit Bodenbelägen aus Naturstein, Feinsteinzeug oder Beton schaffst Du schöne Räume auf Terrassen und Balkonen und sorgst für stabile und funktionale Wege und Freiflächen. Das alles kannst Du natürlich auch selber machen: Wir zeigen Dir, wie das geht.

Außerdem gibt es für jeden Belag wichtige Tipps zur Pflege.

Dein Balkon, deine Terrasse oder andere Außenflächen sind bei Dir in die Jahre gekommen? Du willst sie jetzt neu gestalten und mit neuen Belägen trendige oder praktische Orte schaffen, an denen Du Dich mit der Familie oder Deinen Freunden gerne aufhältst? Dann lege nun los!

Diese Dinge solltest Du vorher abklären: die Belastung der Flächen oder die Art der Fugen.

Für welches Material wirst Du Dich entscheiden?

 Beton, Naturstein oder Keramik? Wenn man den richtigen Verlege- und Fugenmörtel für den entsprechenden Untergrund und die gewünschte Belagsart einsetzt, ist die Arbeit flexibel und einfach.


Wie stark wird dein Boden belastet?

Die erste absolut wichtige Frage, die Du Dir bei der Planung Deines neu verlegten Bodens stellen solltest, ist die Stärke der Belastung.

Zu Belastungen zählen nicht nur Fahrzeuge! Auch gemauerte Grillkamine oder Menschenansammlungen. Das ist nicht nur für den Untergrund und die Tragschicht wichtig, sondern auch für die ausgesuchte Materialart, die Du für den Belag auswählst – und damit für die Art der Fuge.


Es gibt zwei Klassen, die für Dich als Heimwerker wichtig sind:

  • Die Klasse N1 beschreibt Flächen, die Du in der Regel nicht mit Fahrzeugen befährst: Terrassen, Gartenwege oder Sitzplätze.
  • Die Klasse N2 betrifft Flächen, auf denen Fahrzeuge bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht fahren oder stehen, also zum Beispiel Garagenzufahrten oder Stellplätze. Je nachdem, wie Du die Fläche also hinterher nutzt, planst Du den weiteren Aufbau und das Material, das Du verwendest.

Unterschied: Wasserdurchlässiger oder wasserundurchlässiger Belag?

Eine wichtige Frage bei der Vorbereitung der Terrasse ist, ob der Aufbau wasserdurchlässig sein soll.

Ebenfalls ist der gewünschte Wartungs- und Pflegeaufwand bei der Entscheidung für eine dieser Ausführungen zu berücksichtigen.

Bei Terrassen gilt: wasserdurchlässige Verlegung wird am besten bei nicht überdachten Terrassen durchgeführt, wasserundurchlässige Verlegung eignet sich hervorragend für Terrassen, bei denen ein Dach für das Ableiten von Regenwasser sorgt.

Wasserdurchlässig bedeutet, dass der Belag das Regenwasser oder Wasser im Allgemeinen zu den unteren Schichten leitet. Dies hat mehrere Vorteile zur Folge: Es verhindert Frostschäden, Ausblühungen oder Überschwemmungen im Außenbereich. Darüber hinaus verhindern wasserdurchlässige Baustoffe das Entstehen von  Unkraut und Ungeziefer und sind zudem flexibel. Da Du Wasser dem Kreislauf zurückführst, sparst Du auch Abwassergebühren.

Die wasserundurchlässige Verlegung hat vor allem den Vorteil, dass es Schimmelbildung unter und zwischen den Fugen, sowie die Entstehung von Unkraut verhindert. Oftmals ist es auch ratsam, sich für eine wasserundurchlässige Ausführung zu entscheiden, wenn ein Gefälle vorliegt. Hier ist es sinnvoller, das Wasser über ein spezielles Abführsystem abzuleiten, als das Wasser auf der Fläche versickern zu lassen.

Die Frage, wie belastbar Dein Boden sein soll, geht einher, ob der Aufbau wasserdurchlässig oder wasserundurchlässig sein soll. Eine wasserdurchlässige Ausführung eignet sich für Flächen, die nicht besonders stark belastet oder befahren werden: für Terrassen, Gartenwege oder Privateinfahrten.

Eine wasserundurchlässige Ausführung dagegen bietet sich bei überdachten Terrassen und stark befahrenen und belasteten Flächen an.